• Aktiv gegen den Knorpelabbau

    Aktiv gegen den Knorpelabbau

    Patienten mit Kniegelenksarthrose können einiges für ihre Beweglichkeit tun

    Eine Arthrose im Kniegelenk ist schmerzhaft, sie schränkt die Beweglichkeit ein und destabilisiert das Gelenk. Aufgrund der Probleme, die mit einer Gonarthrose einhergehen, versuchen die meisten Betroffenen sportliche Bewegungen zu vermeiden. Damit beginnt ein Teufelskreis. Denn aufgrund des Bewegungsmangels verkümmern die Muskeln. Sie sind dann nicht mehr in der Lage, die Gelenke zu entlasten. Damit es nicht soweit kommt, wird Kniearthrose-Patienten empfohlen, umzudenken und aktiv zu werden: Denn fast jede Art von Aktivität kann sich bei Knorpelverschleiß positiv auswirken.

    Bewegung als tägliche Routine

    Körperliche Aktivität regt die Versorgung mit Gelenkschmiere an, sodass Bewegungen im Knie weniger problematisch ablaufen können. Zugleich werden dem Gelenkknorpel wichtige Nährstoffe zugeführt und Abbauprodukte abtransportiert. Ist dies nicht der Fall, wird der Knorpel porös und der Abbau beschleunigt sich. Entzündungen können entstehen. Um dies zu verhindern, sollte Bewegung für Betroffene zur täglichen Routine werden.

    Kontrollierte Abläufe empfohlen

    Empfehlenswert sind vor allem Aktivitäten mit kontrollierten Bewegungsabläufen. Dazu gehört beispielsweise Nordic Walking, Wandern, Fahrrad fahren - auch mit Unterstützung eines E-Bikes - und nicht zuletzt Spazierengehen. Vor allem zu Beginn des Trainings ist es ratsam, kürzere, weniger herausfordernde Strecken mit geringen Steigungen auszuwählen und möglichst nur wenige Höhenmeter zu bewältigen. Wenn sich mit der Zeit ein gewisser Trainingseffekt eingestellt hat, sind Steigerungen des Pensums jederzeit möglich.

    Aufrecht im Sattel sitzen

    Für das Fahrradtraining empfiehlt sich ein Citybike, das eine aufrechte Sitzposition ermöglicht. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Sattel richtig eingestellt ist. Das bedeutet: Im Stand sollte sich der Sattel auf Hüfthöhe befinden, damit das Bein beim Treten am tiefsten Punkt noch leicht gebeugt ist. Falls ein E-Bike genutzt wird, sollte das Training dennoch mit einer gewissen Kraftanstrengung verbunden sein. Der Motor sollte lediglich bei Bedarf Unterstützung leisten.

    Keine unerwarteten Bewegungen

    Es gibt durchaus einige Sportarten, die nicht bedenkenlos empfohlen werden können. Dazu gehören beispielsweise Ballspiele mit einem hohen Anteil an Rotationen und Stopps, abrupten Richtungswechseln und Sprüngen, wie Tennis, Squash oder auch Basketball. Die schnellen Bewegungsabläufe können für den bereits vorgeschädigten Knorpel eine zusätzliche Belastung sein und kleine Verletzungen im Gelenk fördern.

    Meiden, was weh tut

    Um das Kniegelenk zu stärken, ist zusätzliches Krafttraining sinnvoll. Denn dabei wird eine gezielte Bewegung ausgeübt, die die Muskeln um das Gelenk kräftigt. Zudem kann die Belastungsstärke individuell eingestellt werden. Allerdings ist es nicht ratsam, über den Schmerz hinaus zu trainieren. Als Faustregel gilt: Alles, was weh tut, sollte man meiden. Empfehlenswert ist ein Training unter Aufsicht eines Trainers oder Physiotherapeuten, der falsche Bewegungsabläufe erkennt und korrigiert. Für Kniearthrose-Patienten empfohlene Übungen finden Sie unter < a href="https://arthrose-im-kniegelenk.de/selbsthilfe/bewegung" aria-label="Bewegung">Selbsthilfe>Bewegung. Bei allen Aktivitäten können auch Unloader Orthesen zu einem schmerzfreien Training beitragen, indem sie die Beinachse korrigieren und Unterstützung geben.

    Stresslevel senken

    Das geistige Wohlbefinden spielt für den Krankheitsverlauf von Gonarthrose eine wichtige Rolle. Deshalb sind nicht nur für die Beweglichkeit, sondern auch im Hinblick auf die Schmerzbewältigung Yoga, Oi Gong und Tai Chi zu empfehlen. Die kontrollierten Dehnungen und gleitenden Bewegungen können Stress reduzieren und zur Entspannung beitragen. Meditationen und Achtsamkeitsübungen wirken sich zusätzlich positiv auf das Schmerzempfinden aus.

  • Aktiv im Schnee

    Aktiv im Schnee

    Wintersport ist auch mit Arthrose möglich - Orthesen sorgen für Schmerzfreiheit

    Bei klirrender Kälte durch die Loipe zu skaten oder eine Spur in den Tiefschneehang zu ziehen, bereitet Wintersportlern großes Vergnügen. Wer Arthrose in den Kniegelenken hat, sollte genau überlegen, was er sich zumuten kann. Erfahren Sie, welche Sportarten sinnvoll sind und was Arthrosepatienten lieber lassen sollten.

    Regelmäßige Bewegung ist für arthrotische Gelenke sehr wichtig - das gilt auch für die kalte Jahreszeit. Dennoch können einige Wintersportarten die Kniegelenke belasten und damit dem Fortschreiten der Gonarthrose (Kniearthrose) Vorschub leisten. Um dies zu vermeiden, ist es ratsam, die Gelenke langsam an die Bewegung zu gewöhnen und Überlastung zu vermeiden.

    Skigymnastik zur Vorbereitung

    Sofern es möglich ist, kann als Vorbereitung auf den Winterurlaub regelmäßige Skigymnastik sinnvoll sein. Die leichten Übungen können zur Verbesserung der Beweglichkeit und zum Aufbau der Oberschenkelmuskulatur beitragen. Übergewichtige sollten versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren. So lässt sich das Verletzungsrisiko zusätzlich minimieren.

    Auf Abfahrtsski verzichten

    Alpines Skifahren wird von Experten als "High-Impact-Sportart" eingestuft und sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Aufgrund der hohen Stoßbelastungen und einer gesteigerten Verletzungsgefahr können sich Skiabfahrten eher schädlich auf die Kniegelenke auswirken. Das gilt in besonderem Maße für Tiefschnee- oder Buckelpisten. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt können sich erfahrene Skifahrer, bei denen die Arthrose noch nicht so weit fortgeschritten ist, gemäßigte Abfahrten zutrauen. Abrupte Hoch-Tiefbewegungen und starkes Aufkanten sollten sie allerdings vermeiden.

    Geringe Belastung wählen

    Unproblematisch sind Aktivitäten mit geringer Belastung wie Skilanglauf oder Schneeschuhwandern. Vor allem bei beginnender Arthrose können sie den Gelenkstoffwechsel anregen und den Schmerz lindern. Allerdings sollten auch dabei einige Tipps beherzigt werden.

    Skilanglauf empfohlen

    Skilanglauf ist für Arthrosepatienten ideal, weil die gleitenden Bewegungen ohne größere Belastung ausgeführt werden können. Ob die klassische Langlauftechnik oder der Schlittschuhschritt besser geeignet ist, sollten Patienten mit ihrem Arzt besprechen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Skatingschritt deutlich höhere Ansprüche an Kondition und Technik stellt. Die Einweisung sollte über einen erfahrenen Trainer erfolgen. Eine Überanstrengung sollten die Sportler in jedem Fall vermeiden.

    Alternative: Schneeschuhwandern

    Schneeschuhwandern kann eine weitere Alternative sein. Das langsame Gehen auf dem weichen Schnee schont die Gelenke - besonders in der Ebene. Bei steileren Auf- und Abstiegen sollten Betroffene Zickzack laufen. Die Stöcke fangen dabei einen Teil des Körpergewichtes ab.

    Noch aktiver mit Orthesen

    Eine deutliche Entlastung bei ihren wintersportlichen Aktivitäten können Arthrosepatienten durch das Tragen einer Orthese erreichen. Zum Teil kann sogar auf die Einnahme von Schmerzmitteln verzichtet werden. Zwei wissenschaftlich gut untersuchte Modelle sind die Unloader One Lite und die Unloader One, die auf unterschiedliche Stadien der Erkrankung zugeschnitten sind. Sportlich sehr Aktive können vor allem vom Tragekomfort der Unloader One profitieren. Über einen sanften Zug werden die gestauchten arthrotischen Gelenkbereiche entlastet und das Kniegelenk in eine schmerzfreie Position gebracht. So wird nicht nur die Gelenkfunktion verbessert, sondern auch das gesamte Lebensgefühl beim Sport im Schnee gesteigert. Mehr Informationen zu den Unloader One Orthesen erhalten Sie auf www.ossur.de/unloader.

  • Geeignete Urlaubsziele für Arthrose-Patienten

    Geeignete Urlaubsziele für Arthrose-Patienten

    Urlaub mit Arthrose – da mag der ein oder andere sich Sorgen machen, wie das zu bewerkstelligen ist. Und es gibt tatsächlich viel zu bedenken, vom Erreichen des Flughafens, zur Unterstützung im Flughafen, sicherzustellen, dass Ihr Hotel Ihre Zugänglichkeitsanforderungen kennt, und natürlich auch, sicherzustellen, dass Sie für diese Zeit Ersatzmedikamente erhalten. Wenn Sie jedoch die geeignete Maßnahmen treffen, kann die Entscheidung für eine Reise mit Arthrose eine sehr gute Idee sein. Wärmeres Klima lindert die Symptome und neue und interessante Aktivitäten können Sie dazu motivieren, sich zu bewegen. Dies gibt denjenigen, die mit der Erkrankung leben, oft einen schmerzfreien Schub.

    Was Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels beachten sollten

    Auch wenn der wissenschaftliche Forschungsstand diesbezüglich immer noch nicht eindeutig ist, berichten viele Menschen mit Arthrose, dass sie in den Wintermonaten und bei nassem und regnerischem Wetter an mehr Gelenkschmerzen leiden. Die britische Studie „Cloudy with a Chance of Pain” (Wolkig mit möglichem Auftreten von Schmerzen) verfolgte über 15 Monate den Zusammenhang zwischen Arthrose-Schmerz und Wetter und stellte fest, dass die Menschen ab Februar immer weniger Schmerzen hatten, bis im Mai ein Höhepunkt erreicht war. Jener Sommer war jedoch besonders feucht und im Juni berichteten Arthrose-Patienten erneut über steife Gelenke und chronische Schmerzen. Daraus erfahren wir, was viele Betroffene mit Arthrose bereits wissen – sonniges und warmes Wetter hilft, Regen und Wärme jedoch nicht.

    Bei der Wahl eines Urlaubsziels sollten wir also nicht nur berücksichtigen, wo es warm, sondern auch, wo es trocken ist.

    Valletta, Malta

    Malta ist eine kleine Insel im Mittelmeer in der Nähe von Sizilien. Es war im Zweiten Weltkrieg von entscheidender Bedeutung, da es nicht weit von Nordafrika entfernt war. Es ist diese Nähe zu Afrika, die es für Betroffene mit Arthrose interessant macht. Malta ist von Deutschland, Österreich und Schweiz aus leicht zu erreichen, und bietet dennoch das ganze Jahr über sehr mildes, trockenes und angenehmes Wetter.

    Die Insel verfügt über eine Reihe von touristischen Enklaven und für diejenigen, die nach einem Sommerziel für Familien suchen, bietet der Nordosten die besten Strände. Für diejenigen, die jedoch über eine Auszeit an Weihnachten oder Ostern nachdenken, um sich von Gelenkschmerzen und chronischer Arthrose zu befreien, könnten Valletta und St. Julian's Bay richtig sein.

    Diese beiden Städte bieten die Möglichkeit, durch die Stadt zu bummeln, Kutschfahrten zu unternehmen und natürlich mit den hervorragenden öffentlichen Verkehrsmitteln Maltas zu fahren. Darüber hinaus bedeutet Maltas mediterrane Speisekarte, dass Sie viele gesunde Fischöle essen, die sehr hilfreich bei der Verbesserung der arthrosebedingten Steifigkeit sind. Flüge vom europäischen Festland sind hinsichtlich der Dauer sehr überschaubar, sodass Sie nicht lange sitzen müssen.

    Dubai

    Für die abenteuerlustigeren unter uns ist der Nahe Osten eine Region der Welt, in der Ihnen das ganze Jahr über Sonnenschein und Trockenheit garantiert sind. Diese Region umfasst Orte wie Dubai und Abu Dhabi, die Urlaubern eine große Auswahl an interessanten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten bieten.

    Jumeirah Beach oder JBR, wie Insider es nennen, ist Dubais beliebtester Badeort. Mit einer großen Auswahl an 5-Sterne-Hotels und unberührten weißen Sandstränden ist es wirklich ein wunderbarer Ort, um sich zurückzulehnen und Ihre Arthrose zu behandeln. Während JBR wie ein zu luxuriöses Reiseziel wirkt, sind viele Menschen überrascht, wie erschwinglich die Lage für diejenigen ist, die aus Europa kommen. Durch unterschiedliche Steuergesetze sowie die günstigeren Hotelkosten aufgrund der schieren Anzahl von Hotels ist dieser Ort durchaus in Reichweite. Die moderne, gepflasterte Strandpromenade „The Walk” bietet zahlreiche Restaurants, Boutiquen und einen lebhaften Markt. Aber was viele Arthrose-Betroffene am meisten an den Megastädten im Nahen Osten mögen, ist, wie modern die Ausstattung ist. Sie werden nie Schwierigkeiten haben, einen Aufzug zu finden oder über einen wackeligen Pflasterstein stolpern.

    Miami, Florida

    Auch wenn die Familien alle nach Orlando fahren, würde ein schlauer Arthrose-Patient eher über Miami Beach nachdenken. Mit seiner Art-Deco-Architektur, kilometerlangen, weißen Sandstränden und dem fantastischen kubanischen Essen und Meeresfrüchten geben Sie Ihrem Körper alles, was er zum Wohlfühlen braucht. Die lange Promenade beim Flamingo Park ermöglicht schöne, lange Abendspaziergänge mit vielen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Darüber hinaus bietet die Promenade reichlich Sitzgelegenheiten für Pausen. Doch abgesehen davon sind Sie ja eigentlich wegen des Wetters gekommen.

    Diese Stadt an der Südspitze der USA liegt so weit im Süden, dass sie praktisch in der Karibik ist. Es gibt sehr viele Sonnentage im Jahr, aber achten Sie darauf, früh im Jahr dort hinzureisen, noch vor Mai. Denn die beste Zeit, um nach Miami und zu den Keys zu reisen, ist im Frühling. Sobald das Wetter richtig heiß wird, legen auch die Stürme los. Aber dadurch, dass der ganze Regen sich auf ein oder zwei Monate konzentriert, ist Miami ansonsten eine sehr sichere Wahl für trockenes Wetter.

    Sorrent, Italien

    Für diejenigen, die das Kulturangebot lieber etwas weniger schrill und ihre Reiseziele etwas näher an zu Hause mögen, ist die Amalfiküste der beste Ort, um sich etwas auszuruhen und zu entspannen. Sorrent, direkt südlich von Neapel, ist bekannt für seine Zitronen, und wie wir alle wissen, lieben Zitronen den Sonnenschein. Das Klima hier ist am besten als fruchtbar zu bezeichnen, und in der Region kann es etwas regnen. Doch aufgrund der hügeligen Höhen über dem Meer ziehen diese Wetterfronten schnell vorüber, zurück bleibt nur ein wenig Regen auf den Gehsteigen.

    Sorrent ist zudem leicht zu erreichen. Fliegen Sie einfach zum Flughafen Neapel und nehmen Sie dann einen Transfer oder eines der kleinen Shuttle-Boote nach Sorrent. Die Stadt wirkt vom Hafen aus steil gelegen, aber ein Bustransfer bringt Sie schnell in die Stadt, die flach und leicht zu erkunden ist.

    Sorrent ist das ganze Jahr über ein großartiges Reiseziel, und viele ziehen es vor, in der Nebensaison zu fahren, wenn sich dort weniger Touristen aufhalten, was es zu einem perfekten Ziel im Frühherbst macht.

    Torrevieja, Costa Blanca

    Die Costa Blanca ist bekannt für ihre wunderschönen Strände, mehr als 200 Kilometer Mittelmeerküste und ihren Sonnenschein im Überfluss. Es ist wirklich keine Überraschung, dass so viele Senioren hier ihren Altersruhesitz wählen oder dass so viele von ihnen hierher kommen, wenn sie sich nach etwas Vitamin D sehnen. Aber für Arthrose-Betroffene sieht es noch besser aus. Die kleine Stadt Torrevieja hat einige ganz besondere Qualitäten und könnte der beste Ort auf der Welt sein, um sich dort ein wenig zu erholen.

    Die Luftfeuchtigkeit in Torrevieja ist relativ niedrig und die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 18 und 28 Grad Celsius. Hier befinden sich auch Laguna de la Mata und Laguna de Torrevieja – zwei ganz besondere Salzseen. Diese Kombination aus niedriger Luftfeuchtigkeit und Salzseen führt dazu, dass viel Wasser aus den Seen verdampft. Dies führt zu einer hohen Konzentration von Salz und Jod in der Luft, was der Region ein einzigartiges Mikroklima verleiht, das von Experten als besonders vorteilhaft für Menschen mit Rheuma und Arthrose betrachtet wird.

    Torrevieja liegt etwas abseits, ist jedoch bei dauerhaft im Ausland Lebenden beliebt. Auch wenn die Krise von 2010 den Wert einiger Zweitwohnungen gemindert haben mag, bedeutet dies doch zugleich, dass es viel günstiger geworden ist, hier ein Haus zu mieten. Ein Auto zu mieten ist empfehlenswert, um vor Ort mobil zu sein, aber von Deutschland, Österreich oder Schweiz aus sind sie mit einem Flug nach Granada oder Alicante innerhalb von einer Stunde in Torrevieja.

    Dies sind nicht die einzigen Ziele, die in Frage kommen. Selbst in Großbritannien gibt es trockene Flecken. Die Küste von Dorset rund um Poole und Sandbanks hat einige der längsten Abschnitte mit Sommersonne am Stück in Großbritannien zu bieten. Sogar unsere weiter nördlich gelegenen Regionen bieten trockene und sonnige Landschaften für Tagesausflüge an der frischen Luft und lange Wochenenden. In Llandudno in Nordwales gibt es oft Temperaturen, die Spanien Konkurrenz machen. Und Broughty Ferry Beach in Dundee ist oft trockener als die bekannteren Urlaubsorte in anderen Küstengebieten im Südwesten Englands.

  • Kniearthrose: Schmerzfrei durch die Gartensaison

    Kniearthrose: Schmerzfrei durch die Gartensaison

    Schmerzen in den Kniegelenken können viele Hobbygärtner spürbar einschränken. Mit ein paar cleveren Tipps macht die Arbeit im Garten trotz Kniearthrose wieder Freude.

    Die Vorfreude ist groß: Wenn frühlingshafte Temperaturen erwartet werden, zieht es viele Hobbygärtner ins Grüne. Die Gartenliebhaber investieren einen Großteil ihrer Freizeit, um ihr kleines Paradies instand zu setzen und voller Hingabe zu verschönern. Die Pflege von Pflanzen an der frischen Luft empfinden sie als pure Entspannung und gut für das Wohlbefinden. Allerdings stellt der beliebte Zeitvertreib auch eine körperliche Herausforderung dar. Gartenarbeit geht spürbar auf die Kondition und belastet Rücken, Muskeln und Gelenke. Vor allem Patienten mit Kniearthrose bekommen dabei die Grenzen ihrer Beweglichkeit zu spüren.

    Damit das geliebte Hobby nicht zur Qual wird, kann es für Kniearthrosepatienten sinnvoll sein, einige Tipps zu beachten. Experten raten Männern und Frauen jeden Alters, die mit Arthroseschmerzen zu kämpfen haben, nicht einfach loszulegen und unüberlegt vor sich hin zu arbeiten. Stattdessen wird empfohlen, auf die richtige Ausrüstung sowie eine aufrechte Haltung beim Heben und Bücken zu achten. Denn bewusste Bewegungsabläufe können zur Gesundheit der Gelenke beitragen, den Muskelaufbau steigern und dem Muskelabbau entgegenwirken. Je gelenkschonender die Arbeit ausgeführt wird, desto aktiver können Betroffene im Garten bleiben.

    Zu den wichtigsten Empfehlungen bei der Gartenarbeit gehören regelmäßige Positionswechsel, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Vor allem längere Zeit in kniender Haltung zu verharren, ist für die Kniegelenke nicht optimal, weil sie dabei einem hohen Druck ausgesetzt sind. Stattdessen ist es ratsam, etwa alle zehn Minuten die Tätigkeit zu wechseln oder zumindest die Stellung zu verändern.

    Praktische Helfer können maßgeblich dazu beitragen, dass die Gartenpflege möglichst leicht von der Hand geht. Häufiges Bücken nach der Schere, der Harke oder Schaufel lässt sich umgehen, wenn man die kleinen Werkzeuge in einem umgeschnallten Gurt stets griffbereit hat. Generell sollten die Stiele von Harken, Rechen und Co. immer lang genug sein, sodass sie ohne Bücken verwendet werden können. Eine sinnvolle Anschaffung sind auch Werkzeuge mit Teleskopstiel. Sie sorgen dafür, dass sich Bäume, Sträucher und Hecken bequem aus dem Stand schneiden lassen - ohne dass man dabei auf einer wackeligen Leiter stehen muss.

    Eine mobile Gartenbank macht Arbeiten im Sitzen überall leicht möglich. Muss man beispielsweise zum Unkrautjäten näher ans Beet, lassen sich die praktischen Bänkchen umdrehen und als Kniekissen verwenden. Wer Wert darauf legt, im Sitzen beweglich zu sein, kann eine rollende Sitzkiste verwenden.

    Pflanztische vereinfachen das Umtopfen, Bepflanzen und Einsäen von Kübeln und Blumentöpfen im Stehen. Für alle, die es gänzlich vermeiden möchten, sich zu bücken, kann das Anlegen von Hochbeeten in Hüfthöhe sinnvoll sein. Das Tragen von Orthesen kann die Kniegelenke entlasten und die Gartenarbeit zusätzlich erleichtern.

    Im Allgemeinen ist es ratsam, während der Gartenarbeit ausreichend zu trinken, sich regelmäßig Pausen zu gönnen und auch die Zeit für einen kleinen Snack einzuplanen. Generell sollten die Ziele nicht zu hoch gesteckt werden. Sich Tag für Tag nur eine Etappe oder einen Teil des Beetes vorzunehmen sorgt eher für Erfolgserlebnisse. Wer an einem Wochenende den Garten komplett herrichten möchte, mutet sich leicht zu viel zu und ist hinterher frustriert, weil er nicht alles geschafft hat.

  • Radfahren kann dazu beitragen, bei Arthrose aktiv zu bleiben

    Radfahren kann dazu beitragen, bei Arthrose aktiv zu bleiben

    Der Frühling ist die ideale Jahreszeit zum Radfahren. Schnee und Eis sind verschwunden, die Straßen sind wieder trocken und frei. Die Temperaturen sind nicht zu niedrig und noch nicht zu hoch. Die perfekten Bedingungen also für eine Fahrradtour.

    Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, auch in den Wintermonaten Fahrrad zu fahren. Hier bieten sich beispielsweise Hometrainer oder Fahrräder im Fitnessstudio an. Der Winter muss kein Hinderungsgrund sein, auf das Fahrrad zu steigen.

    Auch für Menschen mit Kniearthrose (Gonarthrose) ist das Fahrradfahren eine ausgezeichnete Aktivität, um das Gelenk zu trainieren, ohne es zu überlasten (denn darin liegt die Hauptursache für Schmerzen). Radfahren stellt, neben anderen Sportarten wie Schwimmen, eine geringere Belastung im Vergleich zum Laufen dar, sodass Sie trainieren können, ohne die Gelenke zu belasten und die Krankheit weiter zu verschlimmern.

    Sport ist eine der wichtigsten Therapieoptionen bei der Behandlung von Arthrose, da es nicht nur Endorphine (natürliche Schmerzmittel) freisetzt, sondern auch fit und gesund hält. Ohne Sport wären Ihre Gelenke steifer, und je schwerer Sie sind, desto mehr Gewicht lastet auf dem betroffenen Gelenk – das bedeutet mehr Schmerzen.

    So holen Sie das Maximum aus Ihrer Fahrradtour heraus

    Um Ihre Touren mit dem Fahrrad optimal auszunutzen, sollten Sie folgende Dinge berücksichtigen:

    Die Sattelhöhe: Sie sollten das Pedal mit Ihrer Ferse leicht erreichen können. Bei zu niedrig eingestelltem Sattel sind die Beine gebeugt und der notwendige Kraftaufwand ist zu hoch. Ist der Sattel zu hoch eingestellt, wird das Knie überdehnt und zu viel Belastung auf die Achillessehne ausgeübt.

    Die Höhe der Lenkstange: Sie sollte höher eingestellt sein als der Sattel, sodass Sie aufrecht und bequem sitzen können.

    Angepasste Lenker: Wenn auch Ihre Handgelenke von Arthrose betroffen sind, ist es wichtig, über einen geeigneten Lenker mit einer leicht zu bedienenden Gangschaltung zu verfügen.

    Das richtige Tempo: Für Arthrose-Patienten ist ein schneller Trittrhythmus mit weniger Kraftaufwand (niedriger Gang) ideal, sodass weniger Belastung auf Ihre Gelenke ausgeübt wird.

    Schmerzfreier Start:Wie bei jeder anderen Aktivität sollten Sie nicht gegen den Schmerz ankämpfen, sondern in einer schmerzfreien bzw. schmerzarmen Phase beginnen. Es gibt mehrere Optionen, die Ihnen bei der Behandlung Ihrer Gonarthrose helfen können. Die Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) empfehlen, zunächst eine nicht-invasive (d. h. nicht-operative) Behandlung in Betracht zu ziehen.

    Die richtige Ausrüstung ist wichtig

    Eine ideale Radtour will gründlich vorbereitet sein. Stellen Sie sicher, dass Sie über die angemessene Ausrüstung verfügen, um den Ausflug an der frischen Luft richtig genießen zu können.

    Beginnen Sie mit der Vorbereitung Ihres Fahrrades:

    • Prüfen Sie, ob die Lichter richtig angebracht sind und funktionieren.
    • Prüfen Sie, ob die Bremsen richtig funktionieren und, falls nötig, auch bei höherer Geschwindigkeit ausreichend greifen.
    • Fetten Sie die Kette und stellen Sie sicher, dass sie in allen Gängen gut läuft.
    • Prüfen Sie, ob die Reifen ausreichend aufgepumpt sind (siehe Angaben auf dem Reifen). Nehmen Sie auch eine Luftpumpe, ein Reparaturkit und Werkzeug sowie ein sicheres Schloss mit.
    • Packen Sie einen Erste-Hilfe-Kasten sowie reichlich Proviant ein, unter anderem Getränke und energiereiche Nahrungsmittel

    Welche Kleidung ist geeignet?

    Beim Fahrradfahren sollten Sie bequeme, wetterfeste Kleidung tragen – am besten eignen sich mehrere Schichten, damit Sie je nach Bedarf Kleidungsstücke an- oder ausziehen können, wenn Ihnen zu kalt oder zu warm ist.

    Bei Fahrten in schlechten Lichtverhältnissen, etwa am Morgen oder Abend, sollten Sie auf helle Kleidung achten, damit andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können und Sie sich vor allem an das Gesetz halten (gilt auch für die Beleuchtung).

    Auswahl der Route

    Wichtig ist, dass Sie Ihre Route im Voraus planen, um sicherzustellen, dass sie im Hinblick auf Ihr Radfahrniveau, Ihre Fitness und Ihre Ausrüstung geeignet ist. Es gibt viele Radsport-Websites mit fertigen Routenvorschlägen (je nachdem, ob Sie etwa die Landschaft genießen, im Gelände fahren oder Hügel überwinden möchten usw.). Dazu gibt es Routen, die andere Nutzer hochgeladen haben und möglicherweise echte Geheimtipps sind.

    Bei der Auswahl einer Radroute sollten Sie als Erstes immer Folgendes beachten:

    Beginnen Sie mit einer kurzen Route. Anschließend können Sie die Touren schrittweise ausweiten. Es gibt einige großartige Apps, die Sie herunterladen können. Damit können Sie Radtouren aussuchen und dann Ihren Fortschritt aufzeichnen.

    Personen, die an Gonarthrose leiden, empfehlen wir, starke Steigungen und Abfahrten zu vermeiden.

    Viel Spaß beim Radfahren!